Zu mir

Foto: © Frank Schemmann

Dr. phil. Judith Schäfer, Bochum (D).
Ich bin promovierte Theaterwissenschaftlerin und war bis 2019 am Institut für Theaterwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum als Wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig, zuletzt mit dem Schwerpunkt »Szenographien – Raum in Text und Theater«. 2019/20 hatte ich die Leitung des Projektbüros für »Das W – Zentrum für urbanes Zusammenleben« am Schlosstheater Moers inne. Aktuell leite ich gemeinsam mit Philipp Blömeke Das Schaubüdchen, das wir gemeinsam im Rahmen unserer künstlerischen Arbeitsgemeinschaft Dunkelkammer – Raum für Entwicklung gegründet haben und konzeptionell, künstlerisch und koordinativ beleben.

Ich konzipiere, organisiere und führe künstlerische Projekte unterschiedlicher Art und an unterschiedlichsten Orten aus. Ein Thema, das sich durch meine Arbeiten zieht, ist die Frage danach, wie Orte Erinnerungen hervorrufen und wie diese Erinnerungen die Wahrnehmung der Orte beeinflussen können.

Außerdem arbeite ich als Lektorin (Belletristik und Wissenschaft) und als Sprecherin.

Als Autorin und Herausgeberin habe ich viel im theaterwissenschaftlichen Kontext veröffentlicht, u. a. erschien 2016 meine mehrfach geförderte Dissertation »… da aber die Welt keine Brücken hat …« Dramaturgien des Fragmentarischen bei J.M.R. Lenz (Wilhelm Fink Verlag), zudem veröffentlichte ich zahlreiche Beiträge in Sammelbänden und Zeitschriften und gab selbst Sammelbände heraus.

Literarische Veröffentlichungen (Gedichte) finden sich u. a. in Versnetze_13 und Versnetze_zwölf – Deutschsprachige Lyrik der Gegenwart (Verlag Ralf Liebe, 2020 und 2019).

Gegenwärtig bin ich mit der Ausarbeitung eines Romans zum Thema Verlust und Erinnerung befasst. Ich schreibe Lyrik, Prosa und Miniaturen.

Porträt von Judith Schäfer
Foto: © Philipp Blömeke